Überblick über die Bau- und Renovierungsgeschichte unseres Gymnasiums


05.08.1943 erster Unterricht im "Großen Klassenraum der Alten Dorfschule" in Lebenstedt mit Schuljahresbeginn 1944;
Unterricht in der Dorfschule und in den Holzbaracken der Boelckeschule, bei Fliegeralarm teilweise Unterricht im Hochbunker
01.12.1945 Neuanfang nach Kriegsende in Holzbaracken und in der Dorfschule (dort bis Januar 1946);
kurz vor der Währungsreform 1948 "erstes eigenes" Schulgebäude, eine Steinbaracke, wird fertiggestellt und bezogen;
ansonsten weiterhin Unterricht in Holzbaracken
Herbst 1949 zweite Steinbaracke wird fertig (ein Teil davon steht heute noch im Hof neben der Turnhalle)
1951/52 zu Beginn des Schuljahres wird eine große Baracke im Gewerbepark als Turnhalle hergerichtet (in der Nähe des jetzigen Bahnhofes)
18.08.1951 Grundsteinlegung für den 1 .Neubauabschnitt des Gymnasiums Salzgitter-Lebenstedt (heutiger Biologietrakt)
23.10.1951 Richtfest
Ostern 1952 der erste Trakt wird bezogen; die Schule umfaßt damals diesen Neubautrakt, 2 Stein- und 3 Holzbaracken mit provisorischen Räumen für Physik-, Chemie- und Musikunterricht
Herbst 1953 Fertigstellung des 2. Bauabschnittes (heutiger Chemietrakt)
September 1954 3. Bauabschnitt begonnen: Aula und doppelstöckiger Verwaltungstrakt
15.03.1957 Einweihung der Aula
01.12.1959 Baubeginn der Turnhalle
14.03.1961 Einweihung der Turnhalle



September 1962 Baubeginn des Anbautraktes -Richtung Saldersche Straße
März 1964 Übergabe des Anbautraktes (heutiger Kunsttrakt)
1964/65 Biologiefachräume fertiggestellt; im Bau bzw. in der Einrichtung befinden sich noch: der Gymnastikraum, der Physikraum, der Physikvorbereitungs- und Sammlungsraum, der Schülerübungsraum und das Fotolabor
22.01.1966 offizielle Vollendung der Baumaßnahmen

Die Zeit von 1943 bis 1966 war durch einen ständigen Wechsel der Unterkünfte, dem Unterrichten in Holz- und Steinbaracken und andauernden Baumaßnahmen gekennzeichnet. Die Schule war sozusagen ein Gymnasium im Aufbau mit ständig steigenden Schülerzahlen. 1200 Schüler machten am 1. Februar 1968 eine Trennung in das Gymnasium I (das spätere Kranich-Gymnasium) und das Gymnasium II notwendig, das zunächst in den alten Holzbaracken untergebracht war, bevor es zum Fredenberg in eigene Gebäude umzog (das heutige Gymnasium am Fredenberg). Mit Einführung der reformierten Oberstufe zum Schuljahr 75/76 wurden dann folgende Umbaumaßnahmen notwendig:


1. Einrichtung einer Schülerbücherei in der Steinbaracke
2. Teilung der Aula: vorderer Teil wird Sek II-Aufenthaltsraum
3. Fachräume für Gemeinschaftskunde sowie heutige Sek II-Räume im Keller des Chemietraktes
4. Einrichtung eines Fahrschülerraumes (heutiges Beratungslehrerzimmer)

In der damaligen Ratsvorlage vom 29.4.1976 wird bereits vorgeschlagen: "Es wird unter Berücksichtigung der Situation jeder Schule zu prüfen sein, ob Automaten (für Getränke, evtl. auch für Speisen) aufzustellen sind oder eine Cafeteria benötigt wird..." Die Hoffnung darauf ist nach nunmehr 17 Jahren immer noch ungebrochen. Im Schuljahr 1981/82 mußte dann eine außerplanmäßige Renovierung der Turnhalle durchgeführt werden, weil ein Brandanschlag auf die Turnhalle dort beträchtliche Schäden verursacht hatte. Seit Mitte der 80er Jahre ist ein umfangreiches Renovierungsprogramm angelaufen, das eine Grundsanierung der einzelnen Bautrakte zum Ziel hat. Es umfasst:


a) Dachisolation und neuen Außenputz mit Wärmeisolierung
b) Einbau von doppelverglasten Fenstern
c) Umstellung der gesamten Heizungsanlage auf Erdgas
d) Einbau von Holzdecken
e) neue Wasserleitungen, Waschbecken und Toilettenanlagen
f) teilweise neues Mobiliar für die Klassenräume und vor allem die Modernisierung der Fachräume Biologie, Chemie und Physik
1985/86 Kunsttrakt mit Klassenräumen der 7. und 8. Klassenstufe
1987 Verwaltungstrakt
1989 Biologietrakt
1991 Physiktrakt
1992 Chemietrakt

Es stehen dabei noch die jeweilige Vollendung des Physik- und des Chemietraktes aus sowie die sowie die Grundsanierung des gesamten Aulabereiches mit dem notwendigen Innenausbau des Musikraumes. Nach der offiziellen "Fertigstellung" der Schule im Jahr 1966 wird seit nunmehr 18 Jahren aus schulorganisatorischen bzw. baulichen Notwendigkeiten am Kranich-Gymnasium saniert, ein Ende ist jedoch noch nicht absehbar. Falls der Antrag auf Errichtung einer Ganztagsschule genehmigt werden sollte, müßten weitere bauliche Verbesserungen (Einrichtung einer Küche/Cafeteria, Verlagerung der Schulbibliothek in den alten Fahrradkeller, "lauter" und "stiller" Freizeitbereich) vorgenommen werden. Schüler und Lehrkräfte haben sich inzwischen an die ständigen "Umbaumaßnahmen" mit ihren Auswirkungen auf den Unterricht gewöhnt und diese sind mittlerweile zu einem charakteristischen "Markenzeichen" unserer Schule geworden, das vor allem das Improvisationstalent und die Geduld aller Beteiligter enorm geschult hat.


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