Die Geschichte des Kranich-Gymnasiums

- 1971/72 bis 1992/93 -

1971/72

Die Unterrichtsstunden steigen auf eine stattliche Zahl von 270 Wochenstunden an! Sie betrafen vor allem: Religion, Geschichte, Mathematik, Kunst und Sport. Erleichterung gab es durch die Tatsache, dass die Funktionsräume und Turnhalle nicht mehr durch das G II mitbenutzt wurden.

1972/73

Ähnliche Gesamtsituation, 5 Klassen ohne Klassenräume!

1973/74

Ausfall des gesamten Wahlsprachunterrichtes wegen Lehrermangels! Zum Ersatz fehlender Lehrkräfte wurden verstärkt "Hilfskräfte" eingesetzt!

14.06.74: Herr Friedrich wird von OStD. Koop als Hausmeister verabschiedet. Sein Nachfolger wird Herr Hintz.

1974/75

Einrichtung von AGs wurde weitgehend gestrichen. Einführung der "Orientierungsstufe" in Salzgitter führte zum Wegfall der 5. Klassen in den Gymnasien.

1975/76

28 Klassen mit 674 Schülern. Stundenkürzungen wurden durch Mehrunterricht der Lehrer in den gewohnten Grenzen gehalten. Einführung der Reformierten Oberstufe, die in der folgenden Zeit weitere Reformen erfährt. Letzter Aufenthalt von Klassen im Schullandheim in Clausthal-Zellerfeld, da der Schulverein aus finanziellen Gründen dieses Heim verkaufen musste.

1976/77

Wegen hoher Zuweisungen der Orientierungsstufen mussten am Kranich-Gymnasium sieben 7. Klassen eingerichtet werden. Schüler des 12. Jgs. nahmen an Französischkursen der Oberstufe des Gymnasiums am Fredenberg teil. Erschwerend für die Raumaufteilung war die Auswirkung der Einführung der Reformierten Oberstufe, wodurch vier Klassen ohne Raum waren. 10. und 12. Klassen führten Wander- bzw.- Studienfahrten durch.

1977/78

Es werden wegen des Schülerrückgangs nur noch fünf siebte Klassen eingerichtet, was aber die Gesamtsituation nicht merklich veränderte. Als Hilfe für die Schule gab es zum ersten Mal sog. 2/3 BAT-Angestelltenverträge. 817 Schüler besuchen die beiden Sekundarstufen des Kranich-Gymnasiums. Die Abordnungen von Lehrern an die OS nahmen erlassbedingt immer mehr zu. Bemerkenswert ist, dass der Ski-Kurs das erste Halbjahr mit einer Skifahrt in die Alpen abschloss. Der Stillarbeitsraum für die reformierte Oberstufe wird fertiggestellt.

1978/79

Am Kranich-Gymnasium findet das erste Abitur nach den Vorschriften für die reformierte gymnasiale Oberstufe statt.

1979/80

Die Raumnot bleibt so groß, dass drei Klassenverbände in der Schölke-Schule unterrichtet werden nüssen.

1980/81

Als Besonderheit dieses Jahres bleibt der Brand in der Turnhalle zu vermelden, der diese zwar nicht völlig zerstört, aber für einige Jahre unbenutzbar macht, da die Renovierung sich sehr in die Länge zieht.

1981/82

09.12.81: Der Ehemalige Schulleiter, Ministerialdirigent a.D. Dr. Max Korn, stirbt.
21.12.81: Der von vielen hochverehrte OStR. i.R. Karl Springer verstirbt.

Der Schulverein spendet den ersten Mikrocomputer mit Programmiersprache Basic. 1982/83 Der Schulverein ergänzt den ersten Mikrocomputer der Schule um einen Drucker. In diesem Jahr findet das erste Mal ein "Betriebspraktikum" für alle 11. Klassen statt.

1983/84

06.10.83: Die erste Schulleiterin dieser Schule, Erna Raithel, stirbt.

1984/85

Der lang befürchtete "Pillenknick" macht sich nun auch auf dem Gymnasium bemerkbar: Absinken der Schülerzahlen auf unter die Zahl 800. Die Außensportanlage (Süd) wird nach langer (10jähriger) Planungs- und Bauzeit den Schulen übergeben.

1985/86

In diesem Schuljahr beginnt die Renovierung der Schule, die in Etappen erfolgen und bis zum Jubiläumsjahr 1993 abgeschlossen sein soll.

Herbst 85: Anschaffung von 9 Computern (C 64), 9 Monitoren und einem Drucker.

1986/87

Informatik wird als für Mittel- und Oberstufe als Fach angeboten.

31.12.86: Der Schulassistent, Herr Wysocki, geht in den Ruhestand.

1987/88

31.01.87: Die seit 16.03.70 tätige Sekretärin, Frau Suty, geht in den Ruhestand.
01.04.87: Frau Vogt wird neue Schulsekretärin.
01.08.87: OStD. Koop geht in Pension. Seine Vertretung übernimmt StD. Petersen.
Mai 88: Herr Mohnsame wird neuer Schulassistent
Abistreich 88: die Abiturienten streichen die "Baracke" und renovieren diesen Anstrich im Juni 1993 zum bevorstehenden Jubiläum.

1988/89

Durch den Rückgang der Schülerzahl auf unter 600 wird kurzzeitig eine fast "volle" Unterrichtsversorgung möglich.

17.03.88: Herr Dr. Rolf Peter Mühlig wird Schulleiter.
13.11.88: Erwin Todtenhaupt, ein "Lehrer der ersten Stunde", stirbt.

1989/90

Zum ersten Male wieder über 600 Schüler am Kranich-Gymnasium. In diesem Jahr beginnen die Planungen für das bevorstehende 50jährige Jubiläum. Beachtliche Erfolge erringen Turnerinnen und Sportler unserer Schule auf Bundesebene.

20.03.90: Demonstration zum Problem "Asbest".
09.11.89 Öffnung der innerdeutschen Grenzen.
Zeitgemäßer Abistreich: TR-ABI 90 - Unser Durchbruch.

1990/91

Erste Kontakte (Schüleraustausch) zu DDR-Schulen.

10.01.91: Friedenscamp der Schüler aus Protest gegen den "Golfkrieg" in der Aula.
04.03.91: die Gesamtkonferenz beschließt Gründung einer Arbeitsgruppe zur Ganztagsbetreuung am Kranich-Gymnasium.

1991/92

Im Rahmen des Stadtjubiläums (50 Jahre) beteiligen sich unsere Schüler an Wettbewerben, die die Stadt für die Schulen ausgeschrieben hat, und erhalten Preise und Anerkennungen (u.a. für die beiden Sonderausgaben des "KRANICH").

1992/93

In diesem Jahr wird die schon seit langem dauernde Diskussion um eine innere Umgestaltung unserer Schule fortgesetzt. Zum Abschluss des Schuljahres finden im Rahmen einer Projektwoche die letzten Vorbereitungen zur Jubiläumsfeier statt, die für die Zeit vom 5. bis 7.8.1993 geplant ist.




Kollegium im Juni 1993

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