Vernetztes Lernen am Kranich-Gymnasium


„Vernetztes Lernen mit digitalen Werkzeugen“ - für uns am Kranich-Gymnasium ist das nichts Neues und so fand bei uns die erste landesweite Tagung 2017 zum vernetzten Lernen statt.
Die Landesinitiative n-21, unentbehrlicher Zusammenschluss aus Wirtschaft, Verwaltung und Schulen, hat uns als Austragungsort ausgewählt. Die Initiative widmet sich der Einführung multimedialer Unterrichtskonzepte und Bereitstellung der Medien an Schulen und wir arbeiten seit langem mit ihr zusammen.

Eröffnung
Ansprache des
                Bürgermeisters
Begrüßung
Entwicklung des
                Projekts

Insgesamt etwa 300 Gäste hieß unsere Schulleiterin Anke Ilgner willkommen: Kolleginnen und Kollegen aus ganz Niedersachsen, Firmen und Verlage, aber auch Vertreterinnen und Vertreter unserer hiesigen Politik und Verwaltung. Nur in guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit ihnen kann eine Schule wie unsere ihren technischen Standard wahren und dieser Tatsache sind wir uns dankbar bewusst.
Unser Bürgermeister Stefan Klein sprach in seinem Grußwort auch den gewaltigen Fortschritt an, den die anwesenden Erwachsenen im alltäglichen Gebrauch miterleben - ganz im Gegensatz zur Schülergeneration, für die dies nichts Besonderes ist. Damit brachte er genau das Spannungsfeld auf den Punkt, in dem sich wir Schulen uns heute befinden und welches Thema der Tagung war.
Michael Sternberg, Geschäftsführer von n-21, betonte insbesondere die vielfältigen Ansprüche und Herausforderungen, welche daraus für Schulen erwachsen. Kreide und Tafeln werden der Vergangenheit angehören, das digitale Lernen wird zur Normalität - wenn es das nicht schon ist. Der Projektleiter der niedersächsischen Bildungscloud Hanno ter Haseborg veranschaulichte in seiner anschließenden Präsentation den großen Schritt, den mobiles Lernen in den vergangen zehn Jahren gemacht hat, und das enorme Tempo, in dem es weitergehen wird. Wir können uns also sicher sein: Es wird spannend weitergehen an unseren Schulen!

Zuhörer
Technik
nette Begrüßung
Parkplatz? Na, klar!

Für die Ausstellerinnen und Aussteller und unsere fleißigen Kranich-Helferinnen und -Helfer ging der Tag schon lange vor der offiziellen Eröffnung los. Bereits in der vorigen Woche wurden Tische und Stühle geschleppt, Stromkabel verlegt und die Nachbarn informiert. Am Veranstaltungstag selbst wurde von den frühen Morgenstunden an neueste Technik in die Aula gebracht, Messestände aufgebaut und Einsatzpläne durchgesprochen. Nachdem wir uns lange und gründlich auf diesen Tag vorbereitet hatten, freuten wir uns nun endlich auf unsere interessanten Gäste. Es konnte losgehen!

Referent
Vertretungsplan
Ausstellung Aussteller
Technische Lösungen
neue Ideen

Die Referentinnen und Referenten trudelten ein, ebenso die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unsere reizenden Kraniche begrüßten jeden herzlich und halfen schnell und freundlich bei allen Problemen: Wo parke ich? Stehe ich auf der richtigen Liste? Wo findet mein Workshop statt? Wie kommt ich ins WLAN? Ich brauche noch einen Tisch, eine Verlängerungsschnur oder (ganz wichtig!) einen Kaffee und ein vielleicht einen Snack … Die Kraniche waren an diesem Tag Medienscouts, Techniker, Lotsen und noch vieles mehr. Ein aufregender Tag, der viel Spaß gemacht hat und wahnsinnig interessant war.
In unserer Aula tat sich ein Bild auf von dem, was heute in Schulen und Klassenzimmern möglich ist. Interaktive Whiteboards, individuelle Vertretungspläne, riesige schwenkbare Boards, Taschenrechner und vieles mehr, dazu IT-Dienstleistungen und vielfältige Programme und Anwendungsbeispiele der Verlage. Die Ausstellungsbesucher konnten sich vor, zwischen und nach den Workshops informieren und auf den neuesten Stand bringen.

Workshop
Vortrag
Aufmerksamkeit
Teilnahme
Ausgleich
Vielen Dank!

Mehr als 20 Workshops wurden angeboten. Kolleginnen und Kollegen nicht nur von unserem Kranich-Gymnasium, sondern aus ganz Niedersachsen zeigten, dass vernetztes Lernen mit digitalen Werkzeugen längst Alltag an unseren Schulen ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Auffrischung. Wann werden schon so viele anregende Ideen auf einmal gezeigt?
Michael Bode und Claus Siert zeigten den „Einsatz eines Roboters im Grundschulunterricht“. Jan Säfken referierte über „kompetenzorientiertes Arbeiten mit Tablets im Sprachunterricht“. Janine Schuster und Michael Höfer  präsentierten „Erklärvideos im Unterricht“. Kirsten Liebkes Thema war „Filme herstellen im Literaturunterricht“. Dirk Neumann bot den Workshop „multimediale, interaktive Lernbausteine erstellen“ an. Die Liste an Angeboten ist umfangreich, vielfältig und lang. Smartphones im Sprachenunterricht, Whiteboard und Notationsprogramme im Musikunterricht, Präsentieren mit netzbasierten Anwendungen, Computersimulationen im Physikunterricht …
Die Entscheidung fiel schwer. Und manch einem gefiel es so gut, dass er gern länger geblieben wäre. Und das ist doch das schönste Kompliment!

Fotos: der zehnte Jahrgang und Harriet Wrede
Text: Harriet Wrede

5.4.2017


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