„Nachhaltiger Konsum im globalen Kontext“

Ein Unterrichtsprojekt im 9. Jahrgang

Diskussion
Konzeption
Konzentration

Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs haben sich im Rahmen eines gemeinschaftlichen Unterrichtsprojektes der Fachgruppen Religion und Werte und Normen zum Thema „ Nachhaltiger Konsum im globalen Kontext“  informiert, recherchiert und eine Feldstudie in den innerstädtischen Super-, Drogerie- und Bekleidungsmärkten von SZ-Lebenstedt durchgeführt.
Im Mittelpunkt der einzelnen Projektgruppen standen zum einen Gütesiegel, welche die ökologische Pflanzenproduktion und/oder die artgerechte Tierhaltung zertifiziert und kontrolliert, und zum anderen diverse Eigenlabel großer Handelshäuser, die als Bio-Label deklariert sind. Zudem standen auch Naturkosmetik- und Bekleidungssiegel im Fokus.
Nicht alle Gesprächspartner vor Ort erwiesen sich als offen für die Schülerfragen und nicht alle zeigten sich selbst als ausreichend informiert über das besondere Bio-Warensortiment und dessen Produktionsbedingungen. Die werbewirksame Selbstaussage mancher Unternehmen „Wir lieben Lebensmittel!“  hat sich dadurch selbst als bloße Worthülse entlarvt. Auch viele Passanten zeigten sich eher desinteressiert und zum Teil auch sehr uninformiert über die vielfältigen Möglichkeiten, als Konsument in Salzgitter bewusst nachhaltig und ressourcenschonend einzukaufen.

Präsentation
Beispiele
Auszeichnungen

Das Ziel des Projekts ist es, das eigene Konsumverhalten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Die Schüler und Schülerinnen haben anhand des Films „We feed the world“ Problemfelder bei der globalen Nahrungsmittelproduktion erfasst, um sich im Anschluss daran mit möglichen Lösungsansätzen  für die Probleme anhand der Gütesiegel und Bio-Label auseinanderzusetzen.
Was hat das mit „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ zu tun? Mit dem Titel, den unser Kranich-Gymnasium 2013 erworben hat?
Die Schüler und Schülerinnen werden sensibilisiert für die Zusammenhänge der globalen Verteilungsungleichheit in wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbereichen als einer Fluchtursache.  Zudem haben die Schüler und Schülerinnen ein Bewusstsein für ihre eigene kritische, aktive Konsumentenrolle bekommen.

Text und Bilder: Birgit Krüger, Ingo Wahrendorf, Elena Störtländer, Bastian Hielscher.
2.2.2017


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